Inhalt und Ergebnisse

Das Ziel ist die Zunahme des Erlebens eigener Klarheit und Souveränität durch besseren Zugang zum eigenen psychischen Raum und zu den gesunden Aggressionen.

Wissen

  • entwicklungspsychologische Grundlagen
  • Entstehung des psychischen Raums, Autonomie-Entwicklung, gesunde Distanz, gesunde Aggressionen, Grenzen
  • einfach, praxisbezogen, klar

Erfahrung

  • erfahrungsorientierte Übungen zur Auflösung des Symbiosemusters
  • freiere, authentischere Beziehungsgestaltung
  • Auflösung von belastenden Beziehungserfahrungen in Anlehnung an das Strukturtraining nach Dr. med. Ero Langlotz

Ergebniss

  • Sicherheit im Umgang mit den gesunden Aggressionen des Kindes
  • weniger Bedrohungserleben, Ängste, K(r)ampf, Anspannung und Kränkungen während der Autonomie-Entwicklung des Kindes
  • Unterstützung durch Sie als Mutter oder Vater und Verkörperung eines Resonanz, Zutrauen und Halt gebenden, authentischen elterlichen Begleiters
Für wen?

Für alle, die Kinder bei ihrem Aufwachsen begleiten.

Diese Begleitung ist für Sie, wenn Sie:

  • sich gerne weiter entwickeln
  • einen geschützten Raum zur Bearbeitung Ihrer Themen zu schätzen wissen
  • sich auf sich selbst einlassen wollen, reflektiert und empathisch sind
  • dysfunktionale Muster auflösen, und damit Ihre Lebensqualität erhöhen möchten
  • sich souveräner und selbstsicherer im Umgang mit Ihrem Kind/ Kindern fühlen, und damit ein entspannteres Familienleben leben möchten
  • bereit sind, das Honorar privat zu begleichen

Diese Begleitung ist NICHTS für Sie, wenn Sie:

  • eine Erziehungsberatung erwarten
  • vorgefertigte Lösungen erwarten
  • praktisches Üben für Sie nicht in Frage kommt
  • den Wert einer solchen Begleitung für Ihre Lebensqualität nicht wahrnehmen können
Meine Methoden und Motivation

Mein Name ist Jana Kuderna,

seit 15 Jahren arbeite ich als Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Wie wohl jeder Kollege, startete auch ich voller Zuversicht in meine Aufgabe, Klienten auf dem Weg ihrer Heilung, zumindest  Symptomreduzierung, zu begleiten.

Viele schöne und berührende Entwicklungen erfahrend, war ich gleichzeitig mit den Verläufen unzufrieden, die weniger oder kaum zu gelingen schienen. Im Laufe der Zeit wurde mir klar: Für eine Symptombildung eines Kindes oder Jugendlichen schien die Ursache allzu oft ein symbiotisches Familiensystem, bzw. symbiotische Bindungen, zu sein.

  • ohne gesunde Distanz
  • ohne Verbindung mit dem Eigenen
  • ohne Integration aggressiver Impulse
Konkret hieß dies, dass ein Kind oder Jugendlicher seinen eigenen psychischen Weg nicht gehen konnte, weil primäre Bezugspersonen wie Mutter und/ oder Vater sich, aufgrund eigener ungelöster Abhängigkeiten, im psychischen Raum des Kindes aufhielten, und damit dessen Entwicklung blockierten – ungewollt, da unbewusst, aber nachhaltig und oft ein über Generationen gelebtes Beziehungsmuster, das jegliches therapeutisches Bemühen für das Kind kaum wirksam werden ließ.
Mich in das Thema Autonomie-Entwicklung vertiefend, traf ich im Zuge meiner Recherchen auf Dr. med. Ernst Robert Langlotz der als Systemischer Psychiater und Psychotherapeut seit 1976 in eigener Praxis in München arbeitet. Ähnliche Erfahrungen ließen ihn seine Methode der systemischen Selbst-Integration entwickeln, die er bis heute lehrt, weiter entwickelt und deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachweist. Auf der Website von Dr. Langlotz steht dazu:

Die „systemische Selbst-Integration“

Diese erweiterte Form der Familienaufstellung macht dem Klienten seine frühe Konditionierung bewusst. Die symbolische Ebene der Aufstellung schafft die „Bühne“, auf der dies Muster sichtbar wird, und durch gezielte Interventionen gelöst werden kann. Schrittweise erkennt der Klient, ob er sich im Raum des anderen zuständig fühlt – welche Rollen er für ihn übernommen hat – oder ob er dem Anderen den eigenen Raum „zur Verfügung gestellt“ hat – im eigenen Raum eine Rolle zugewiesen hat (Introjekt). Schritt für Schritt macht er sich diese verwirrenden Aspekte bewusst und kann sie auflösen. Im Ritual der Abgrenzung lernt er, seine Kraft für sich einsetzen, um das auf Distanz zu halten, was nicht zu seiner Identität gehört. Dies Konzept modifiziert und erweitert das traditionelle Familienstellen. Es ist einfach und hat eine intensive Wirkung, auch bei Trauma. Weitere Formate sind daraus entstanden: Abgrenzung zum Familienschicksal, Glaubenssatz und Lösung, Problem als Schlüssel zur Lösung.

Angepasst an meine eigene, psychodynamisch-gestalttherapeutische Arbeitsweise arbeite ich mit seiner Methode und nehme regelmäßig Weiterbildungs-Veranstaltungen und Supervisionen wahr.
Durch die praktische Arbeit an eigenen ungelösten Autonomie-Mustern habe ich erfahren, wie zügig und intensiv die Arbeit mit eigenen Persönlichkeitsanteilen gelingen kann. Die Vergangenheit bestimmt natürlich das Erleben – aber es wird nicht darin „rumgewühlt“, weil eben vergangen. 

Stattdessen wird im hier und jetzt der eigene Raum und der der anderen Bezugsperson, wie Kind oder Partner, geklärt, und die jeweiligen Grenzen gezogen.
Neben Zunahme des eigenen Energieniveaus entsteht ein Erleben von Integrität, Klarheit und innerer Stärke.
„Umarme der Tiger in dir und in deinem Kind“ beschreibt symbolhaft, worum es geht. Die gesunden Aggressionen als das zu erfahren was sie sind: Voraussetzung für ein autonomes, und damit authentisches und gesundes Leben.

Gelungene Autonomie vs. Missglückte Autonomie

Gelungene Autonomie

Autonome Menschen verspüren

weniger Zwang zu Anpassung und Konformität

achten

auf ihre Gefühle, auf ihre Gesundheit, auf ihr Wohlbefinden

haben

die Fähigkeit zu selbstbestimmten Handeln, auch gegen Widerstände

erleben

Selbstwirksamkeit, Gestaltungsfähigkeit, Freude, Stärke, Sicherheit, Genuss

sind

emotional ausgeglichen, zuverlässig, loyal, flexibel, wohlwollend, authentisch,
zielorientiert, lösungsfokussiert, einfach dankbar und hochzufrieden mit ihrem Leben

zeigen

Zivilcourage, Offenheit, Toleranz, Wertschätzung gegenüber sich selbst und
anderen.

Missglückte Autonomie im Kindes- und Jugendalter

Aufgrund des geringen Selbstwertgefühls

  • Trennungsschwierigkeiten
  • Tendenz zu u.a. Bauchschmerzen vor dem Besuch von Kindergarten und Schule, häufiges abholen lassen
  • wenig Selbstbewusstsein, häufiger Satz: „ich kann das nicht“
  • fehlende Lebendigkeit, auch äußerlich wahrnehmbar (unbewegte, ausdruckslose Mimik)
  • geringe Frustrationstoleranz
  • häufiges Klagen über Langeweile
  • ohne äußere Motivierung wenig Eigeninitiative, gleichzeitig gegenüber Eltern und weiteren Bezugspersonen oft bestimmendesaltkluges Verhalten 
  • einseitige Interessen (PC- Spiele)- Rückzug in virtuelle Welten
  • ichbezogen und materialistisch orientiert
  • das stärker werdende Gefühl von Hilflosigkeit und Einflusslosigkeit verbunden mit gleichzeitigem Ärger und Sorge der Eltern auf- und um das Kind

Missglückte Autonomie im Erwachsenenalter

Aufgrund des geringen Selbstwertgefühls

  • übermäßige Anpassung und Konformität gegenüber Dritten (Eltern, Ehepartner, Arbeitgeber), zulasten der eigenen Entfaltung der Persönlichkeit und
  • damit einhergehende Unzufriedenheit, Klagen und Jammern, körperliche Erkrankungen
  • Unsicherheit, Ängste, Druck und Hilflosigkeit dominieren das Erleben und das allgemeine Lebensgefühl
  • Weigerung, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, stattdessen
  • Schuldzuweisung auf Dritte und Umstände (ich hätte ja, aber wegen meinem Vater, meiner Mutter…meiner Exfrau, meinem Exmann…meinem Chef, meinen Kollegen…)
  • aufgrund negativer Einstellungen und beständigem Klagen Belastung für Familienmitglieder, Freunde, Kollegen
  • Neid und Abwertung derjenigen, die Verantwortung für sich übernehmen und ihr Leben gestalten
  • Tendenz, sich abhängig von anderen zu machen, sich benutzen und ausnutzen zu lassen
  • Tendenz, sich von Drogen, Besitz, Macht, Sex usw. abhängig zu machen
  • manipulierbar durch das Einreden angeblicher Bedürfnisse, in der Hoffnung, endlich glücklich und zufrieden sein zu können (von der Werbung geschickt eingesetzt)
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