Mein Name ist
Jana Kuderna.
Mein Name ist Jana Kuderna.

Während meiner Jugend hat mich vor allem der Judo-Sport geprägt. Dessen Motto „Nur wer fallen kann, kann auch wieder aufstehen“ habe auch ich später als Judo-C-Trainerin meiner eigenen Kindergruppe weiter gegeben.Während meines Studiums zur Diplom Sozialpädagogin hat mich mein Berufspraktikum in der Thüringer Polizei nachhaltig geprägt. Damals trieb mich die Frage um, welche Möglichkeiten einer psychosozialen Begleitung es gibt, wenn sich das Leben von einem zum anderen Moment in seiner ganzen Radikalität ändert. Nichts mehr ist, wie es wahr, und die Welt stehen zu bleiben scheint. Durch z.B. belastende Erlebnisse im Rahmen häuslicher Gewalt und familiären Krisensituationen. Oder Suizid, plötzliche Todefälle nach (Verkehrs-) unfällen oder Gewalttaten. Die damalige Antwort: Unterstützung durch ein Kriseninterventionsteam, an dessen Aufbau ich teilhaben durfte.
Von dem damals gewonnen Schatz an theoretischem Wissen, und vor allem praktischer Berufserfahrung in der Psychotraumatologie profitiere ich bis heute.
Nach Studienabschluss habe ich mit Auszubildenden aus den verschiedensten Ausbildungsberufen gearbeitet.

Das Erstellen und Umsetzen von Seminaren in den Bereichen Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung war dabei der für mich zufriedenstellendste Teil meiner Arbeit. Diesen lebte ich auch in meiner darauf folgenden Tätigkeit als Studienbegleiterin am Fachbereich Sozialwesen der (damals noch) Fachhochschule Jena. An der selben, heutigen „Ernst-Abbe-Hochschule Jena“ baute ich im Anschluss den „career service“ für die Studierenden aller Fachbereiche auf. Die Einzelberatungen und Seminare erweiterten sich nun um die Orientierung in einem unaufhörlich wachsenden Angebot beruflicher Möglichkeiten, dem Gelingen des Berufseinstiegs und den Umgang mit (vermeintlichem) Scheitern. Die im zuletzt erwähnten Punkt von mir entwickelten Projekte bestätigten einmal mehr, welch ungeahnte Möglichkeiten beim Gehen eines anfangs unfreiwillig eingeschlagenen Weges entstehen können.

Von der Hochschule verabschiedete ich mich mit dem berühmten „lachenden und weinenden Auge“, als ich mich 2010 als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin niederließ.

Seit Mai letzten Jahres, der Beginn meiner Zusatzausbildung in Gestalttherapie, wurde mir bewusst, dass sich meine bislang von mir unbewusst ausgesuchten Tätigkeiten heute zu einer kraftvollen Vision integriert haben:

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei der Entwicklung einer gesunden Autonomie, und damit in ein eigenständiges und erfülltes Leben zu begleiten.